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Ärztliches Informationsblatt für Patienten
zur Hyperbaren Sauerstoff Behandlung (HBO)
(Stand: 29.08.2012 / bitte sorgfältig durchlesen)

Vorwort

Das Institut für Überdruck-Medizin Regensburg ist seit 1998 ein durch den Germanischen Lloyd Zertifiziertes „Zentrum für Hyperbarmedizin VDD“ (Verband Deutscher Druckkammerzentren).

Damit wird Ihnen garantiert, dass standardisiert, Erkrankungen /Indikationen behandelt werden, die von den nationalen und internationalen medizinischen Fachgesellschaften vorgegeben bzw. empfohlen sind. Ebenso wird Ihnen dadurch garantiert, dass neben den regelmäßigen technischen und personellen Kontrollen auch die vorgeschriebenen Behandlungsstandards eingehalten werden. Zertifiziert bedeutet für Sie garantierte Verlässlichkeit auf aktuellem medizinischen und technischem Standard und uneingeschränkte Transparenz.

Die HBO-Druckkammerbehandlung (internationaler Fachausdruck: HyperBare Oxygenation – HBO, 100% Sauerstoff bei Umgebungsdruck über N.N.) ist eine Behandlung, bei der die physikalisch im Blut und in den Geweben gelöste Sauerstoffmenge um ein Vielfaches erhöht wird, im Innenohr um das 500-fache.

Je nach Krankheitsbild liegt der Behandlungsüberdruck zwischen 1,4 bar und 1,5 bar (d.h. 1,4- bis 1,5-fach höher als der normale Luftdruck).
Die HBO-Therapie hat ihren Ursprung in der Behandlung von Tauch- und Überdruckarbeitern und basiert auf den Gasgesetzen der Physik. Die physiologischen Mechanismen sind seit Jahrzehnten bekannt und unumstritten.

Normalerweise wird Sauerstoff im Blut vorwiegend über die roten Blutkörperchen transportiert (chemisch gebunden an Hämoglobin) und nur wenig als direkt (physikalisch) in der Blutflüssigkeit gelöster Sauerstoff. Bei steigendem Umgebungsdruck steigt allerdings der Anteil von Sauerstoff, der im Blut physikalisch gelöst ist, um ein Vielfaches an, so daß damit alleine schon der Gesamtsauerstoffbedarf des Organismus gedeckt werden könnte und insbesondere auch schlecht durchblutete Bezirke wieder optimal mit Sauerstoff versorgt werden können.

Entscheidend ist dabei nicht der Sauerstoffgehalt des Blutes als solcher (O2-Konzentration), sondern der Teildruck des Sauerstoffs (pO2)! Durch diesen Effekt erklärt sich auch der Unterschied zu sonstigen Anwendungen mit Sauerstoff bei Normaldruck (wie Ozon-O2, Ardenne, etc.), denn dabei wird lediglich eine sehr geringe Erhöhung des physikalisch gelösten Sauerstoffanteils erreicht- also therapeutisch unwirksam für die Behandlung eines Tauchunfalls und den anderen Erkrankungen/ Indikationen der HBO-Druckkammertherapie.

Der erhöhte Sauerstoffteildruck (pO2) führt zu einer Fülle von therapeutischen Effekten.

Den Folgen eines Sauerstoffmangels wird entgegengewirkt, da die Eindringtiefe des Sauerstoffes in der Umgebung von den Blutgefäßen in schlecht durchblutete Gewebe wesentlich verbessert wird. Das wirkt Gewebeschäden durch Sauerstoffmangel entgegen (Krogh-Zylinder-Modell). Den zusätzlich bei Gewebeschäden durch Sauerstoffmangel auftretenden Gewebeschwellungen wird durch die HBO ebenfalls entgegengewirkt. Bestimmte Blutzellen, die beispielsweise für die Heilung schlecht heilender Wunden verantwortlich sind, werden durch einen erhöhten Sauerstoffteildruck stimuliert. Auch das Neuwachstum (sog. Angioneogenese) von kleinen Blutgefäßen (Kapillaren) wird durch die HBO-Druckkammertherapie nachweislich gefördert. Sauerstoff wirkt außerdem direkt und indirekt bakterienabtötend. Auch verschiedenen Giften (z.B. Kohlenmonoxid/CO) arbeitet Sauerstoff bei Überdruckumgebung direkt entgegen.

 

Voraussetzungen für die HBO-Druckkammerbehandlung

Wenn Sie sich für eine HBO-Druckkammerbehandlung in unserem Institut interessieren, beraten wir Sie gerne ausführlich über die Indikationen, Voraussetzungen und den Ablauf.

Vor der ersten Behandlung ist eine ärztl. Voruntersuchung auf Druckkammertauglichkeit notwendig. Dabei wird neben dem ausführlichen ärztlichen Gespräch und Untersuchung notwendigerweise ein EKG und eine Lungenfunktionsprüfung durchgeführt. Bei ggf. vorhandenen Begleiterkrankungen, früheren Krankheiten und Operationen, sind weiterführende, diagnostische Untersuchungen (wie z.B. Röntgenbild der Lunge, etc.) im Vorfeld erforderlich. Das wird alles vorher mit Ihnen abgeklärt.

Außerdem kümmern wir uns, ggf. gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt, um die Beantragung der Kostenübernahme /- Beteiligung durch Ihre Krankenkasse-/ Versicherung.

 

Ablauf der HBO-Therapie im Institut für Überdruckmedizin

Die Behandlung wird in der Regel, je nach Erkrankung, einmal täglich von Montag – Freitag und nach Vereinbarung (z.B. bei Innenohr-Erkrankungen) bis zu 15 aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt. Bei anderen Erkrankungen ist eine deutlich größere Anzahl von Behandlungstagen notwendig. Bei Wundheilungsstörungen mind. 20 Behandlungstage.

Die Therapie dauert entsprechend Krankheitsbild zwischen 95 und 134 Minuten. Bitte planen Sie Ihre persönliche Zeiteinteilung entsprechend großzügig. Falls Sie unerwartet verhindert sein sollten, informieren Sie uns bitte rechtzeitig (bis 30 Minuten vor Therapiebeginn) telefonisch. Andernfalls warten wir und die anderen Patienten zum täglichen Therapiebeginn unnötig.

Sie müssen nicht nüchtern zur HBO-Therapie kommen. Sorgen Sie für ausreichende Nachtruhe und meiden Sie bitte koffeinhaltige Getränke in größeren Mengen. Auch Teein und Nikotin bewirken eine Verengung der Blutgefäße und damit eine Verschlechterung der Durchblutung.

Für Ihre Anmeldung/Voruntersuchung vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Termin. Normalerweise haben wir keine Wartezeiten. So weit wie möglich berücksichtigen wir selbstverständlich Ihre Terminwünsche. In der Regel ist, nach Absprache, auch eine Voruntersuchung auf Therapietauglichkeit und eine Einweisung am ersten Behandlungstag vor Therapiebeginn möglich und Sie ersparen sich somit Zeit und Anfahrtskosten.

In der Folge wird dann täglich der verantwortliche Druckkammerarzt/- ärztin unmittelbar vor Therapiebeginn eine kurze Ohruntersuchung durchführen und sie nach Ihrem Befinden befragen.

Bekleidung

Kommen Sie bitte zur Therapie in bequemer Kleidung mit überwiegendem Baumwollanteil- am besten 100% Baumwolle. Bitte keine Kleidung mit 100% synthetischer Faser.
Für Ihre Anmeldung/Voruntersuchung vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Termin

Medizinische Informationen: Indikationen der HBO- Druckkammerbehandlungen

Die HBO-Druckkammertherapie wird neben der Behandlung von Tauchunfällen u.a. bei folgenden Erkrankungen erfolgreich eingesetzt: (wiss. Fachgesellschaften: UHMS, EUBS, GTÜM, VDD)

  • Innenohrerkrankungen- Hörsturz, Knall- und Lärmtrauma sowie Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Problemwunden, verzögerte Wundheilung bei Blutgefäßerkrankungen (z.B. durch Diabetes mellitus verursacht)
  • Strahlenschäden an Haut und Knochen während und nach Tumorbestrahlungen
  • Crush- (Weichteilquetsch )Verletzungen mit / ohne Knochenbruch
  • Knocheninfektion (Osteomyelitis)

Wir behandeln folgende Notfälle (24 Stunden Bereitschaft über Rettungsleitstelle erreichbar):

  • Tauchunfälle
  • Kohlenmonoxid- und Rauchgasvergiftung
  • Gasbranderkrankung
  • akute Gasembolie
Behandlung bei sog. „Problemwunden“
Aufgrund der Durchblutungsstörung entstehen die sog. „offenen Beine“ - Unterschenkelgeschwüre (Geschwür: Ulcus), die u. a. eine Folge der Diabetes oder der „Schaufensterkrankheit“ sind.

Aber auch in der Strahlentherapie bei der Bestrahlung von Geweben kann als Nebenwirkung eine Durchblutungsstörung die Folge sein. So werden notwendiger Weise nicht nur Tumorzellen zerstört sondern auch, bei aller Vorsicht, die gesunden Zellen im bestrahlten Gebiet teilweise erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Das HBO-Behandlungsschema bei Wundheilungsstörungen sieht die reine Sauerstoffatmung bei einem Überdruck von 1,4 bar (ca. 1,5-faches mehr als der normale Luftdruck) während 90 Minuten vor. Die gesamte Behandlungszeit beträgt 134 Minuten. Bei Crush- sog. Quetschverletzungen reagiert das gequetschte Gewebe mit Ödembildung und quetscht damit Gefäße und Nerven ein. Die Folge ist Sauerstoffmangel.

Manchmal ist zur Erstellung eines Behandlungsplans ggf. ein so genanntes „Mapping“ notwendig. Dabei wird nachgeprüft, wie hoch die einzelnen Sauerstoffpartialdrücke (tcpO2 bei 100% O2 und normalem Umgebungsdruck) am Wundrand sind.
Behandlung bei Innenohrerkrankungen (Hörsturz, akuter Tinnitus, Knalltrauma/akutes Lärmtrauma, Morbus Méniére)
Das Ziel der Behandlung bei den sogenannten akuten Perzeptionsstörungen des Innenohrs wie dem Höhrsturz, Knall-und Lärmtrauma mit/ohne Ohrgeräusch oder auch dem isolierten Tinnitus (Ohrgeräusch) ist genauso wie die Infusionstherapie die deutlich verbesserte Sauerstoffversorgung der Nervenzellen. Aufgrund der Durchblutungsstörung – aus verschiedenen Gründen- ist die Sauerstoffversorgung dieser Nervenzellen so deutlich eingeschränkt, dass das Resultat eine Funktionsstörung ist. Die Gründe, warum neben der Infusionstherapie die HBO-Druckkammertherapie in logischer Konsequenz genauso medizinisch sinnvoll ist wurde bereits am Anfang (unter Allgemeines) ausführlich beschrieben.

Weiterführende Literatur:

  • Kritische Analyse u. neue Konzepte der Hörsturzbehandlung
    (Prof. Dr. W. Arnold, Prof. Dr. K. Lamm- HNO-Klinik im Klinikum Rechts d. Isar der TU-München); Tinnitus-Forum 1-2001 der DTL e.V. S.1)
  • Die Behandlung von Ohrgeräuschen (Buch: Dr. med. E. Biesinger; Trias-Verlag ISBN 3-89373-478-3)

Wichtig !!

Die Chancen einer Beschwerdebeseitigung oder deutlichen Besserung durch die HBO-Druckkammerbehandlung stehen, wie bei der Infusionstherapie, umso besser, je frühzeitiger die HBO-Behandlung einsetzt. Es gibt weltweit keine Statistik, in der auf Dauer durch die HBO-Druckkammerbehandlung eine Verschlechterung beschrieben werden konnte. Die HBO- Druckkammerbehandlung ist- bei entsprechender Indikation- in den Behandlungsleitlinien der Dt. Gesellschaft für HNO-Heilkunde , Kopf- und Halschirugie als Therapieoption aufgeführt.

Auch das HBO-Behandlungsschema bei Innenohrerkrankungen ist weltweit standardisiert und sieht die reine Sauerstoffatmung bei einem Überdruck von 1,5 bar (ca. 1,5-faches mehr als der normale Luftdruck) während 60 Minuten vor. Die gesamte Behandlungszeit beträgt 90 Minuten.

Mögliche „Risiken“ der Behandlung

Belüftungsstörungen von luftgefüllten Körperhöhlen (sehr selten)
Sollten Sie in der Phase in der langsam, vorsichtig und schrittweises der Druck erhöht wird (Anfangsphase) bzw. in der Phase, in der langsam der Druck reduziert wird (Schlussphase), trotzdem irgendwo ein unangenehmes Druckgefühl oder beginnende leichte Schmerzen bekommen, machen Sie sich bitte sofort bemerkbar und/oder drücken Ihre Ruftaste. Wir helfen Ihnen dann unverzüglich und haben genügend Zeit, die beginnenden Symptome gemeinsam sofort wieder zu beseitigen. Wenn dann handelt es sich meist um eine Belüftungsstörung des Mittelohres, die Sie in der Druckaufbauphase durch Schneuzen oder durch Zuhalten der Nase mit gleichzeitigem vorsichtigem Hineinblasen bzw. Schlucken- in der Druckreduzierungsphase durch Kau- oder Gähnbewegungen beseitigen können (wie z.B. im Flugzeug). Diese Druckausgleichsmanöver werden mit Ihnen vor der Behandlung eingehend besprochen und eingeübt.

Bei Ihrer ersten Therapiefahrt und später selbstverständlich auf Wunsch begleitet Sie ein Mitarbeiter-/ in des Instituts.
Sie sind nie allein in der Druckkammer.

Bei Notfallbehandlungen und anderen speziellen Gründen ist entweder ein Arzt oder qualifizierter Mitarbeiter des Instituts selbstverständlich über den gesamten Behandlungszeitraum mit in der Druckkammer.
Sauerstoffnebenwirkungen (außerordentlich selten)
Normalerweise bewirkt die Einatmung reinen Sauerstoffs unter Überdruck bis zu 1,8 bar keinerlei subjektiv bemerkbare Symptome. In sehr seltenen Fällen (im Verhältnis 1:20.000 bis 1:30.000) treten jedoch bei empfindlichen Patienten, oder nach Alkohol bzw. Drogenkonsum, vorübergehend Sauerstoffnebenwirkungen auf, wie zum Beispiel Unwohlsein oder Unruhe, Kribbeln in Fingerspitzen, Nasenspitzen oder Ohrläppchen, Zucken der Gesichtsmuskulatur, plötzliches Doppelbildersehen oder plötzliche Ohnmacht oder Krampfanfall (äußerst selten). In diesem Fall nehmen Sie- wenn möglich- bei o.g. beginnenden Syptomen sofort die Atemmaske ab und melden sich. Durch die Unterbrechung der 100%-igen Sauerstoffzufuhr und wieder das Atmen von normaler Raumluft (21% Sauerstoffanteil) verschwinden die Symptome in der Regel nach sehr kurzer Zeit/sofort. Der medizinische Sauerstoff wird über die komfortable Maske eingeatmet. Der therapeutische Effekt erfolgt nur über die Maske.

Wenn Sie es für erforderlich halten, können Sie jederzeit die Maske abnehmen. Sie befinden sich immer in normaler Atemluft- also 21% Sauerstoffanteil.
Atmung
Atmen Sie in jeder Phase der Behandlung normal. Vermeiden Sie bitte zu schnelles und zu tiefes Atmen. Sie erreichen dadurch keine höhere Sauerstoffsättigung. Dies geschieht allein durch den höheren Sauerstoffteildruck.
Auch ein Luftanhalten in der Schlussphase der Behandlungsfahrt sollte unterlassen werden.

Sicherheit, Überwachung und Betreuung

Wie schon im Vorwort angesprochen ist das Institut für Überdruck-Medizin Regensburg ein Zertifiziertes „ Zentrum für Hyperbarmedizin VDD“. Das garantiert Ihnen (aufgrund laufender Kontrollen durch den TÜV, Germanischen Lloyd etc.) Sicherheit auf immer aktuellem Stand. Eine Zertifizierungs- und damit auch eine wirkliche Transparenz- ist im Medizinbereich bisher leider keine Selbstverständlichkeit.

Bei der Konzeption unserer neuen Anlage war selbstverständlich unsere Hauptforderung an den Hersteller, dass alles nur Machbare getan wird, um eine maximale Sicherheit für unsere Patienten zu gewährleisten. Die Druckkammeranlage fällt als medizinisches Großgerät unter die Verordnung über die Sicherheit medizin- technischer Geräte und unterliegt regelmäßig sehr strengen sicherheitstechnischen Kontrollen. Die Anlage hat alle Zertifizierungen (TÜV, GL, VDD) und wird daher auch in vorgeschriebenen, regelmäßigen Abständen überprüft.

Die HBO-Druckkammeranlage repräsentiert das derzeitige technische Optimum in Bezug auf Sicherheit und Komfort und hat das CE-Siegel (Europa Norm). In der Hauptkammer ist Platz für je 13 sitzende oder 2 liegende Patienten, in der Vorkammer für 2 Personen.

Unsere Ärzte (-innen) haben alle- neben der Weiterbildung zum Tauch- und Überdruckmediziner GTÜM zusätzlich eine Ausbildung in der Notfallmedizin (Notarzt) absolviert. Jede Behandlungsfahrt findet unter Aufsicht eines Arztes statt. Alle Mitarbeiter des Institutes haben einen abgeschlossenen medizinischen Beruf bzw. sind in der Ausbildung eines solchen und haben zusätzlich eine Spezialausbildung in der Hyperbarmedizin. Vielfältige Trainingsmaßnahmen (u.a. halbjährliche Übungen verpflichtend) sichern die lfd. Qualität der Qualifikation.

Bitte beachten/folgen
Sie immer den Empfehlungen/Anweisungen der für
Sie verantwortlichen Mitarbeiter/innen.

Ausgewählte Sicherheitsvorkehrungen noch einmal in der Übersicht:

  • ständiger Zugang zum Patienten
  • nie ein Patient allein in der HBO-Druckkammer
  • jede DK- Fahrt unter Aufsicht eines qualifizierten Arztes für Tauch- und Überdruckmedizin
  • immer 2 qualifizierte Fachkräfte zur Bedienung der Druckkammer im Institut
  • Sprinkleranlage in der HBO-Kammer
  • während der Therapie kontinuierliche Überwachung aller Plätze durch Video, 2 voneinander unabhängige Wechselsprechanlagen, EKG, Blutdruck, (tcpO2-Messung auf der Haut wenn erforderlich) an jedem Platz
  • alle technischen Systeme sind doppelt abgesichert (u.a. Notstromgenerator etc.)

     
Wir helfen Ihnen gerne und umgehend. Das Anlegen und Abnehmen der Überwachungseinrichtungen wird immer von uns durchgeführt. Bitte nicht selbstständig, da sonst die lückenlose Überwachung nicht möglich ist. Neben vielfältigen technischen Überwachungseinrichtungen haben wir auch eine Video- und zwei voneinander unabhängige Kommunikationsanlagen über die wir Sie permanent beobachten und mit Ihnen jederzeit sprechen können. Über Ihrem Sitz befindet sich (wie im Flugzeug) eine Ruftaste, mit der Sie sich- wenn notwendig - zusätzlich bemerkbar machen können. Es ist jederzeit möglich, die Hauptkammer über die Vorkammer zu begehen. Damit haben wir jederzeit die Möglichkeit, Ihnen bei den täglichen Routinebehandlungsfahrten innerhalb einer Minute zu helfen bzw. Sie hinauszubegleiten. 

Um unseren Patienten eine möglichst angenehme Therapie – Atmosphäre zu gewährleisten, verfügt die Druckkammer
über folgenden zusätzlichen Komfort:

  • maximale Geräuschdämmung
  • bequeme Flugzeugsitze mit breiten Armlehnen neu konzipiert
  • 3 Radio- und CD-Programme
  • verschiedene Maskentypen
  • Klimaanlage in der HBO-Kammer
  • neben der Hauptbeleuchtung dimmbare Einzelplatzbeleuchtung
  • große Rechtecktüren auf jeder Seite (Kammerinnendurchmesser 2,20 m)

 

HBO-Therapie im Institut für Überdruck - Medizin Regensburg

Wir wünschen Ihnen nun einen entspannten und erfolgreichen Verlauf der Therapie. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte jederzeit vertrauensvoll an uns. Wir sind während der Öffnungszeiten unter der Telefonnummer des Institutes (0941/4 66 14-0) für Sie da, bzw. außerhalb dieser Zeiten über den Anrufbeantworter.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte jederzeit vertrauensvoll an uns. Wir sind

  • Montag-Donnerstag von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr,
  • Freitag von 09:00-12:00 Uhr und an
  • Samstagen während der Therapiezeit unter der
    Telefonnummer des Institutes (0941/4 66 14-0)
    für Sie da.
    Außerhalb dieser Zeit über den Anrufbeantworter.

Über die Rettungsleitstelle Regensburg (19 222) sind wir außerdem
täglich 24 Stunden zu erreichen.

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Kohlenmonoxid ist unsichtbar und geruchlos - immer wieder sterben Menschen, wenn das Gas bei einer defekten Heizung austritt. "Plusminus" zeigt, warum eine sofortige Behandlung in der Druckkammer Leben retten kann und die Politik gefordert ist.

ARD Mediathek - Plusminus - Thema: Kohlenmonoxidvergiftung und Behandlung in der Druckkammer

Quelle: www.ardmediathek.de
Sendung: Plusminus vom 29.02.2012 um 21:45 Uhr

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